18.04.2012 Archiv, Unternehmen Repsol fordert für YPF 8 Mrd. €Spanien Argentinische Regierung verstaatlicht Tochter des Öl- und Gaskonzerns – Madrid plant Gegenmassnahmen Angelika Engler, Madrid Für den spanischen Ölkonzern Repsol hat sich in Argentinien das schlimmste aller Szenarien eingestellt: Nach Monaten der Gerüchte enteignete die Regierung von Cristina Fernández de Kirchner am Montagabend im Blitzverfahren und mit sofortiger Wirkung die Spanier als Mehrheitsaktionäre des argentinischen Öl- und Gasproduzenten Yacimientos Petrolíferos Fiscales (YPF).
18.04.2012 Archiv, Unternehmen «Wir wollen kein Regulierungsgefälle»klaus tschÜtscher Der Regierungschef von Liechtenstein braucht ein Steuerabkommen mit Deutschland, das Stiftungen und Trusts miteinbezieht Die Neupositionierung des Finanzplatzes Liechtenstein baut auf die Tatsache, dass Liechtenstein als Mitglied des EWR vollumfänglich zum europäischen Finanzmarkt gehört.
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Erneut geharnischte Vorwürfe an Glencore: Die Entwicklungshilfeorganisationen der Schweizer Landeskirchen werfen der Baarer Rohstoffhandelsgesellschaft Verstösse gegen Menschenrechte und Umweltschutzbestimmungen sowie Steuerumgehungen im Kongo vor. Damit haben sie nicht ganz unrecht. Druck von Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie jetzt Brot für alle und Fastenopfer ist oft nötig, zeigt Probleme auf und ermöglicht dringend nötige Verbesserungen. Die Rohstoffindustrie ist ein schmutziges Geschäft, das in Afrika noch zusätzlich vom Versagen vieler Staaten gefördert wird. Der Hauptvorwurf an Glencore verkennt jedoch die Realitäten, die im Kongo herrschen. Die «freien» Kleinschürfer in Tilwezembe arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen. Dafür kann Glencore nur wenig. Der Schweizer Konzern ist nur der Konzessionär und nicht der Betreiber der Mine, die seit 2008 stillgelegt ist. Ohne Gewalt lassen sich die illegal eingedrungenen Arbeiter nicht vertreiben. Sie brauchen die Jobs. Glencore hat da einen schweren Stand. Für Ordnung müsste der Staat sorgen. Davon ist im Kongo aber nichts zu sehen. Im Gegenteil, ohne Unternehmen, die investieren, werden die Verhältnisse nicht besser. Dennoch wäre es angebracht, dass Glencore mit ihrer Macht den Druck auf die Regierung im Kongo erhöht.Nur gemeinsam mit den Minenunternehmen können die Hilfswerke Fortschritte für ihre berechtigten Anliegen erreichen. Forderungen an die Schweiz, die Rohstoffkonzerne an die Kandare zu nehmen, gehen zu weit. Die Regierung ist aber gut beraten, international für strengere Vorgaben zu kämpfen. Damit kann die Schweiz verhindern, dass sie sich nach dem Schwarzgeld ein weiteres Reputationsrisiko einhandelt.Augenmass wahren Beat Honegger Redaktorzu den Anschuldigungen der Entwicklungshilfeorganisationen gegen die Rohstoffkonzerne
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Coca-Cola erfrischt die AnlegerUSA Gewinn gesteigert – Mehr Umsatz in allen Märkten – Preiserhöhungen «Always Coca-Cola».
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Goldman zahlt mehr ausUSA Quartalsresultat bestätigt Gewinnkraft des Wallstreethauses Jan Baumann Mit dem Erstquartalsresultat stellt sich Goldman Sachs in ein günstiges Licht.
18.04.2012 Archiv Kleine Anpassungen, grosse FolgenDer Revisionsentwurf des Kollektivanlagengesetzes enthält Mängel – Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz Raoul Oliver Wuergler Die Revision des Kollektivanlagengesetzes KAG) schreitet mit grossen Schritten voran – im März hat der Bundesrat dem Parlament seinen Gesetzesentwurf unterbreitet und es gebeten, «Erhalt von Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Vermögensverwaltung» sicherzustellen.
18.04.2012 Archiv Die Börse Buenos Aires verliert ein weiteres SchwergewichtVerstaatlichung der Repsol-Tochter YPF dürfte andere lateinamerikanische Aktien belasten – Klima zwischen Spanien und Argentinien wird sich verschlechtern Alexander Busch, São Paulo Um die Börse nicht noch mehr zu belasten, ist am Dienstag der Börsenhandel der YPF-Aktien in Buenos Aires ausgesetzt worden.
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Gutes Echofür DanoneFrankreich Umsatz wächst flott Die Umsatzsteigerung des Nahrungsmittelherstellers Danone um 6,9% im ersten Quartal hat an der Börse wohlwollende Aufnahme gefunden.
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Viele Fragen zu Vestas Dänemark Interesse aus China am Windturbinenhersteller? Ulrich Schärer Der angeschlagene dänische Windturbinenhersteller Vestas wird zusehends als Übernahmekandidat gehandelt.
18.04.2012 Archiv Armes ArgentinienAlexander Busch Die Verstaatlichung des Öl- und Gaskonzerns YPF durch die Regierung Kirchner ist populistische Effekthascherei. Sie soll die Schwächen Argentiniens verdecken. Geld und Beifall – das sind die Gründe für die Verstaatlichung des Energiekonzerns YPF durch die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner.