18.04.2012 Archiv, Unternehmen Der Lagerzyklus ist Fluch und Segen zugleichInternational Intensivierung der Vorratsbewirtschaftung verschärft Konjunkturausschläge – Optimierung stärkt aber Unternehmen und dient so der Gesamteffizienz Christian Braun Adam Smith hätte zum Lagerzyklus wohl ein zwiespältiges Verhältnis.
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Erneut geharnischte Vorwürfe an Glencore: Die Entwicklungshilfeorganisationen der Schweizer Landeskirchen werfen der Baarer Rohstoffhandelsgesellschaft Verstösse gegen Menschenrechte und Umweltschutzbestimmungen sowie Steuerumgehungen im Kongo vor. Damit haben sie nicht ganz unrecht. Druck von Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie jetzt Brot für alle und Fastenopfer ist oft nötig, zeigt Probleme auf und ermöglicht dringend nötige Verbesserungen. Die Rohstoffindustrie ist ein schmutziges Geschäft, das in Afrika noch zusätzlich vom Versagen vieler Staaten gefördert wird. Der Hauptvorwurf an Glencore verkennt jedoch die Realitäten, die im Kongo herrschen. Die «freien» Kleinschürfer in Tilwezembe arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen. Dafür kann Glencore nur wenig. Der Schweizer Konzern ist nur der Konzessionär und nicht der Betreiber der Mine, die seit 2008 stillgelegt ist. Ohne Gewalt lassen sich die illegal eingedrungenen Arbeiter nicht vertreiben. Sie brauchen die Jobs. Glencore hat da einen schweren Stand. Für Ordnung müsste der Staat sorgen. Davon ist im Kongo aber nichts zu sehen. Im Gegenteil, ohne Unternehmen, die investieren, werden die Verhältnisse nicht besser. Dennoch wäre es angebracht, dass Glencore mit ihrer Macht den Druck auf die Regierung im Kongo erhöht.Nur gemeinsam mit den Minenunternehmen können die Hilfswerke Fortschritte für ihre berechtigten Anliegen erreichen. Forderungen an die Schweiz, die Rohstoffkonzerne an die Kandare zu nehmen, gehen zu weit. Die Regierung ist aber gut beraten, international für strengere Vorgaben zu kämpfen. Damit kann die Schweiz verhindern, dass sie sich nach dem Schwarzgeld ein weiteres Reputationsrisiko einhandelt.Augenmass wahren Beat Honegger Redaktorzu den Anschuldigungen der Entwicklungshilfeorganisationen gegen die Rohstoffkonzerne
18.04.2012 Archiv Dollar gewinnt und verliertDevisen Der Euro durchbricht wichtige technische Marke Zum Dollar hat der Euro am Montag die Marke von 1.30 $/€ durchbrochen, sich dann aber bis Dienstag wieder auf 1.31 $/€ erholt.
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Coca-Cola erfrischt die AnlegerUSA Gewinn gesteigert – Mehr Umsatz in allen Märkten – Preiserhöhungen «Always Coca-Cola».
18.04.2012 Archiv, Unternehmen «Wir wollen kein Regulierungsgefälle»klaus tschÜtscher Der Regierungschef von Liechtenstein braucht ein Steuerabkommen mit Deutschland, das Stiftungen und Trusts miteinbezieht Die Neupositionierung des Finanzplatzes Liechtenstein baut auf die Tatsache, dass Liechtenstein als Mitglied des EWR vollumfänglich zum europäischen Finanzmarkt gehört.
18.04.2012 Archiv Showdown in SpanienDie viertgrösste Volkswirtschaft der Eurozone wird zum Testfall für die Währungsunion Die Eurozone hat einen neuen Krisenherd: Spanien.
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Zu harte Vorwürfe gegen GlencoreSchweiz Kritik der Kirchen gilt es zu relativieren – Unterentwickelter Kongo braucht die Investitionen der Rohstoffkonzerne Wolfgang Drechsler, Kapstadt Abermals ist ein Rohstoffkonzern massiv in die Kritik geraten.
18.04.2012 Archiv, Unternehmen Von chinesischem Babyboom profitierenInternational Jahr des Drachens ist meist kinderreich – Verdoppelung des Babymilchpulver-Markts in China erwartet – Nestlé und Danone buhlen um Pfizer-Sparte Dominik Feldges Das laufende Jahr verspricht in China fruchtbar zu werden.
18.04.2012 Archiv Nur Symbol, aber wichtig Elisabeth Tester Ressortleiterin zum ThemaRenminbi Wenn von Währungskrieg die Rede ist, steht meist China am Pranger – und nicht die USA, obschon diese seit Jahren eine Währungspolitik des «benign neglect» verfolgen und den Dollar dadurch schwächen.