Unternehmen / Finanz

Luzerner KB profitiert von Negativzinsen

Analyse | Die Regionalbank wächst in allen Bereichen und belohnt die Anleger mit einer höheren Dividende. Geholfen hat aber auch, dass sie mehr Reserven aufgelöst hat.

«Wir haben unsere eigenen Erwartungen übertroffen», sagte Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank, an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich am Donnerstag. Dass die Luzerner Kantonalbank im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet hat, unterstreichen die Zahlen. Sie konnte in allen Segmenten zulegen und das beste Ergebnis ihrer Geschichte publizieren. 2018 soll ähnlich verlaufen. Der Verwaltungsrat beantragt eine Erhöhung der Dividende.

In ihrem Kernbereich, im Zinsgeschäft, erzielte die Luzerner KB einen Nettoerfolg von 334 Mio. Fr., ein Anstieg von 4,8% gegenüber Vorjahr. Während der Zinsertrag leicht rückläufig war, sank der Zinsaufwand deutlich, um 17,7% auf 120 Mio. Fr. Die Bank profitierte von einer Ausweitung des Geschäftsvolumens. Die Hypothekarforderungen erhöhten sich 5,5% oder 1,3 Mrd. Fr. auf 24,6 Mrd. Fr. Die Kundeneinlagen stiegen 1,5% auf 22 Mrd. Fr.

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