Wenn Zürich von einem mehr als genug hat, dann sind es Banken – sogar Kantonalbanken. Ausser dem eigenen Staatsinstitut (ZKB) tummeln sich an der Limmat die kantonsfremden Banken aus Genf (BCGE), Graubünden (GKB), Luzern (LUKB), St. Gallen (SGKB) und Waadt (BCV). Doch einfach ist das Geschäft in der Schweizer Bankenhauptstadt nicht, kaum eine der KB reisst hier Bäume aus, und zwei haben sich bereits wieder zurückgezogen.

Die zugezogenen Kantonalbanken machen in Zürich vor allem eines: Vermögensverwaltung – wenn auch jede mit eigener Ausrichtung (vgl. Textboxen unten). Es begann Ende der Neunzigerjahre. BCGE, LUKB und SGKB übernahmen damals kleine Zürcher Privatbanken, die sie später integrierten. Das Ziel: Das Geschäft sollte breiter und risikoärmer werden.

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