Unternehmen / Konsum

Bergbahnen rüsten weiter auf

Der Countdown zur Wintersaison läuft. Der Konkurrenzkampf der Skiorte ist geprägt von Investitionen in die Bahntechnik.

Ein goldener Herbst nach einem Jahrhundertsommer, von Winterweiss findet sich in den Alpen noch keine Spur. Die Bergbahnbetreiber nutzen die Zeit, die Bauarbeiten an Bahn- und Liftanlagen voranzutreiben. Sie sind Teil von Millioneninvestitionen, mit denen die Destinationen ihre Position im Wettbewerb zu stärken versuchen. Das Wettrüsten am Berg geht weiter.

Sechshundert Meter über dem Oberalppass sind die Arbeitstage derzeit lang. Es ist der Endspurt im Bau der Bergstation des Schneehüener-Express, der Gondelbahnverbindung der Skigebiete Andermatt und Sedrun. Wo bereits in wenigen Wochen die Wintersportgäste im Bergrestaurant Pause machen sollen, werden die Heizschlangen verlegt. 130 Mio. Fr. investierten die Bergbahnen in die Skiarena, die ganz im Osten noch einen Anschluss an das Skigebiet Disentis erhält. «Was wir in nur drei Jahren gebaut haben, ist enorm. Andere Destinationen benötigen dazu zwei Jahrzehnte», sagt Franz-Xaver Simmen, VR-Präsident von Andermatt-Sedrun Sport. Er verspricht sich von den Investitionen neuen Schub, nachdem bereits im letzten Winter gut 4% mehr Schneesportler die Region besucht haben.

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