Unternehmen / Konsum

Bell Food trennt sich vom deutschen Wurstwarengeschäft

Der Nahrungsmittelhersteller fokussiert seine Tätigkeit in Deutschland. Der Verkauf wirkt sich auf den Erlös und die Kosten aus.

(AWP/GAH) Der Fleischverarbeiter Bell Food Group trennt sich in Deutschland vom Geschäft mit Wurstwaren und verkauft diesen Bereich an die Zur Mühlen Gruppe. Den Fokus legt das Unternehmen in Deutschland künftig auf den Verkauf von Rohschinken. Damit verbunden verringere sich der Nettoerlös um rund 85 Mio. Fr. und für das laufende Jahr rechne man mit Einmalkosten in Höhe von rund 35 Mio.

Der deutsche Markt für Fleisch- und Wurstwaren sei rückläufig, begründete Bell die Neuausrichtung in der Mitteilung vom Montag. Aufgrund des Überangebots sei es schwierig, die stark steigenden Schweinepreise im erforderlichen Umfang auf die Verkaufspreise zu überwälzen. Bell Food Group hat in diesem Markt einen Marktanteil von weniger als 1%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?