Unternehmen / Schweiz

Zur Rose muss die Balance wahren

Die Versandapotheke will in Deutschland rasch vorankommen. Gleichzeitig sind viele Hausaufgaben zu erledigen.

Der CEO von DocMorris hat etliche Auf und Ab erlebt. «Aber so spannend wie jetzt war es noch nie, wir bauen an allen Stellen», sagt Olaf Heinrich. Die deutsche Tochtergesellschaft wird nach forschem Akquisitionstempo in den nächsten Jahren zum Motor der Frauenfelder Versandapotheke Zur Rose. Der Onlinemarkt für Medikamente verändert sich rasant. Wer an der Spitze sein will, muss vorwärtsstreben – aber auch darauf achten, dass das Fundament solide bleibt.

Olaf Heinrich fasst es so zusammen: «Unsere grösste Herausforderung besteht darin, möglichst rasch einen Marktplatz und eine App zu entwickeln.» Doch nur an die Zukunft zu denken, funktioniere nicht: «Ebenso wichtig ist, die Hausaufgaben nach dem raschen Wachstum der vergangenen zwei Jahre zu machen», betont er am Hauptsitz im grünen Niemandsland zwischen Heerlen und Aachen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?