Unternehmen / Immobilien

Züblin macht mit dem Umbau vorwärts

Analyse | Die Immobiliengesellschaft schreibt wieder Gewinn und will expandieren. Klare Investitionsziele sind aber noch nicht spruchreif.

Das Immobilienunternehmen Züblin will das gute Marktumfeld in Deutschland nutzen und sein Portfolio mit zwölf Büroliegenschaften verkaufen. Die Gespräche sind weit fortgeschritten. CEO und VR-Präsident Iosif Bakaleynik rechnet mit einem Abschluss «in den nächsten Monaten», das Risiko eines Scheiterns sei klein. In der nach IFRS abgeschlossenen Jahresrechnung 2016/17 wird das Deutschlandgeschäft deshalb schon separat als aufzugebender Geschäftsbereich geführt. Bakaleynik rechnet mit einem Verkaufspreis deutlich über dem Buchwert, der Züblin einen Nettozufluss von 55 Mio. Fr. bringen soll.

Zukäufe in Aussicht gestellt

Bakaleynik will die Mittel für Akquisitionen im deutschsprachigen Raum verwenden. Unter dem Einsatz von Fremdmitteln könnte die Investitionssumme «100 bis 120 Mio. Fr.» erreichen, schätzt der VR-Präsident. Er wäre auch zu einer Kapitalerhöhung bereit, um eine grössere Transaktion zu stemmen. Dies könnte eine ausserordentliche Generalversammlung später im Jahr beschliessen. Konkrete Projekte liegen offenbar aber nicht auf dem Tisch. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Alarick SA 18.05.2017 - 17:10

Cet article incite à penser qu’aucune leçon du passé n’a été retenue.

Avant de parler de plans de croissance, il convient d’abord de renforcer la base de fonds propres au bilan, ce qui contribuera accessoirement à réduire le discount vs NAV, et, bénéfice collatéral, permettra ultérieurement d’augmenter le capital à de meilleures conditions, le cas échéant..