Märkte / Makro

Wie die Welt ihre Überschuldung loswird

Zu hohe Schulden im Privatsektor erhöhen das Risiko einer Finanzkrise. Der Währungsfonds sieht die Staaten in der Pflicht, den Schuldenabbau zu unterstützen.

Die Finanzkrise 2008 hat gezeigt: Ein überschuldeter Privatsektor kann selbst eine Weltwirtschaftsmacht wie die USA ins Straucheln bringen. Um eine neuerliche Finanzkrise zu verhindern, sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) in einem neuen Bericht die Staaten in einer wichtigen Rolle, um die Verschuldung abzubauen.

Doch ob die Botschaft des IWF von Politikern gehört wird, ist fraglich. Denn Schulden abzubauen ist schmerzhaft, da es dem Wirtschaftswachstum schadet. Daher sind Rezepte gefragt, wie man möglichst sanft eine Überschuldung abbaut.

Der Währungsfonds hat errechnet: Je schneller die Verschuldungsquote wächst, desto wahrscheinlicher wird eine Finanzkrise. Nun mahnt der IWF, besonders in Schwellenländern den schnell steigenden Schuldenstand in den Griff zu bekommen. Dort ist die Gefahr gross: In Schwellenländern sind Wirtschaftseinbrüche nach Finanzkrisen doppelt so schlimm wie in Industrieländern. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?