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Warum Negativzinsen für Kleinsparer wenig wahrscheinlich sind

Auf Privat- und Sparkonti erhalten immer weniger Kunden noch Zinsen. Negativzinsen gelten aber weiterhin als unwahrscheinlich.

(AWP) Die Zinsen auf Privat- und Sparkonti in der Schweiz tendieren immer stärker gegen Null. Das hat zuletzt die am Dienstag bekanntgewordene Senkung der Sparzinsen durch die Grossbank UBS auf Null gezeigt.

Dass Kleinsparer nun bald auf ihren Privat- und Sparkonti Negativzinsen bezahlen müssen, gilt für fast alle Beobachtern aber derzeit als weiterhin unwahrscheinlich. Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Warum könnten Banken über Negativzinsen auf Sparkonti nachdenken?

Die seit 2015 geltenden Negativzinsen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) führen für die Banken zu immer tieferen Zinseinnahmen für die von ihnen vergebenen Hypothekarkredite und die weiteren Ausleihungen. Im Gegenzug können sie die Zinssätze, die sie auf Sparguthaben bezahlen, seit einiger Zeit nicht mehr im gleichen Ausmass senken, da diese nun praktisch bei Null angelangt sind. Die Folgen sind immer tiefere Margen im Zinsengeschäft. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?