Unternehmen / Finanz

Kostenschub beschäftigt die VP-Bank-Gruppe

Analyse | Bankleitung erwartet 2019 ein Ertragswachstum dank der Investitionen. Aber die Kosten rücken in den Fokus.

Die VP-Bank-Gruppe führte 2018 die Wachstumsstrategie weiter und verbuchte einen ansehnlichen Nettoneugeldzufluss von 3,2 Mrd. Fr. Nun will sie wachsen und sparen gleichzeitig.

Expandieren konnten die internationalen Standorte, beispielsweise Luxemburg und Zürich, während Liechtenstein Volumen verlor. Allerdings haben sich bei der Bankengruppe, die auf Private Banking, das Fondsgeschäft und Finanzintermediäre ausgerichtet ist, die Personal- und Sachkosten um 8,8% erhöht. Und bei rückläufigem Umsatz (–3,1%) wäre der Gewinn um über ein Drittel eingebrochen, hätten keine Wertberichtigungen aufgelöst werden können.

Die Bank muss nun beweisen, dass den Investitionen auch Ertrag folgt. Verwaltungsratspräsident Fredy Vogt zeigte sich anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen zuversichtlich. Bereits 2019 werde sich die Wachstumsstrategie der liechtensteinischen Bankengruppe «auf der Ertragsseite positiv auswirken».

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