Unternehmen / Schweiz

Verkauf einer starken Marke birgt Risiken

Immer wieder geben bekannte hiesige Marken ihre Eigenständigkeit auf und werden Teil eines Grosskonzerns. Das geht nicht automatisch gut.

Kevin Buri

Schweizer Marken sind im Ausland beliebt. Gleichzeitig ist es für nationale Unternehmen schwer, sich im Konsumgütersektor global zu behaupten. Ein Schulterschluss mit einem Grosskonzern kann die Lösung sein, doch es gibt Risiken für beide Seiten.

Fast zwanzig Jahre nach dem Kauf des Mineralwasserherstellers Valser für 108 Mio. $ will der US-Getränkemulti Coca-Cola das Schweizer Quellwasser über den Atlantik exportieren. Damit will er auf den Zug des schnell wachsenden Marktes für importiertes Premiumwasser aufspringen. «Wir spüren seit einiger Zeit eine steigende internationale Aufmerksamkeit für die Marke Valser und erhalten positive Rückmeldungen von ausländischen Besuchern in der Schweiz, die Valser gerne auch in ihrer Heimat trinken würden», erklärt eine Sprecherin von Coca-Cola Schweiz. Jetzt läuft in der Grossstadt Atlanta in ausgesuchten Restaurants ein Pilotversuch, um zu testen, ob das Wasser «Made by Mountains» bei den Kunden in den USA auch wirklich ankommt.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?