Märkte / Makro

US-Inflationsrate fällt stärker als erwartet

Die Verbraucherpreise legen im Mai um 1,8% gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Für die anstehende Fed-Sitzung wird keine Zinsveränderung erwartet.

(Reuters) Vor der anstehenden Zinssitzung der US-Notenbank (Fed) ist die Inflation auf dem Rückmarsch. Die Verbraucherpreise legten im Mai um 1,8% gegenüber dem Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Experten hatten mit 1,9% gerechnet, nach einer Teuerungsrate von 2,0% im April. Die Fed, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat angesichts der globalen Konjunkturabkühlung und der für einen Aufschwung relativ gedämpften Inflation eine Leitzinspause eingelegt. Zuletzt liess sie jedoch Bereitschaft zu einer Senkung erkennen, falls sich vor dem Hintergrund der internationalen Zollkonflikte eine konjunkturelle Abkühlung abzeichnen sollte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?