Unternehmen / Konsum

Überrissene Korrektur bei den Uhrenaktien

Der massive Kursrückgang der Aktien Swatch Group und Richemont ist fundamental nicht begründet. Anlegern bieten sich günstige Einstiegschancen.

Auf solchen Kursniveaus hat man die Schweizer Luxusgüteraktien schon seit längerem nicht mehr gesehen. Die jüngste Korrektur an den Weltbörsen hat die Valoren von Anbietern teurer Güter auf steile Talfahrt geschickt. Die Inhabertitel der Swatch Group fielen diese Woche bis gegen 330 Fr., Richemont näherten sich der Marke von 70 Fr. Seit dem Jahreshoch Mitte Mai haben die beiden Uhren- und Schmuckspezialisten 20 bis 30% an Wert verloren.

Für diesen massiven Kursrutsch waren zwei Gründe massgebend. Einerseits haben verschiedene Banken den Luxusgüterbereich heruntergestuft. Nachdem UBS Ende August einzelnen Sektorvertretern, darunter Swatch Group, die Kaufempfehlung entzogen hatte, doppelte Morgan Stanley Anfang dieser Woche nach und stufte den gesamten Sektor herunter. Gleichzeitig gerieten die Titel in den Strudel der jüngsten Sektorrotation, in der grosse Investoren Gelder aus dem Konsumgüterbereich abzogen und in defensivere Bereiche anlegten.

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