Märkte / Makro

Trumps Mauer aus Strafzöllen

In Mexiko schrillen die Alarmglocken. Nach der Ankündigung von Strafzöllen durch US-Präsident Donald Trump steht das Land vor einer ungewissen Zukunft. Ein Krisengipfel soll es richten.

Andreas Knobloch, Mexiko-Stadt

Am Mittwoch kommt es in Washington zum Krisengipfel. Dann soll doch noch ein Ausweg aus dem Handelsstreit zwischen den USA und Mexiko gefunden werden. Den hatte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag vergangener Woche mit einem Tweet vom Zaun gebrochen. Darin kündigte er Sonderzölle in Höhe von 5% auf alle Einfuhren aus Mexiko ab dem 10. Juni an.

Bis Anfang Oktober könnten sie sich schrittweise auf 25% erhöhen, sollte Mexiko nicht härter gegen die hohe Zahl der Einwanderer vorgehen. «Mexiko nutzt die USA seit Jahrzehnten aus», twitterte Trump und machte so sein autoritäres Verständnis der Migrationseindämmung deutlich. «Mexiko kann das Problem leicht lösen. Es ist an der Zeit für Mexiko, endlich tätig zu werden.»

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