Märkte / Makro

Trump verschiebt Autozölle

Der US-Präsident sieht einige Importe als potenzielle Bedrohung. Er will aber Verhandlungen mit den Europäern abwarten.

(Reuters) US-Präsident Donald Trump verschiebt die Entscheidung über Strafzölle auf europäische Auto-Importe um bis zu sechs Monate. Dies teilte das Präsidialamt am Freitag mit und bestätigte damit entsprechende Informationen der Nachrichtenagentur Reuters.

Das US-Handelsministerium hatte im Februar einen Prüfbericht über die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch Auto-Importe an Trump übergeben. In einer bis Samstag laufenden Frist von 90 Tagen musste Trump entscheiden, ob er auf dieser Grundlage Zölle von bis zu 25% auf Auto-Einfuhren verhängt.

Laut Präsidialamt sieht Trump einige Autoimporte zwar als potenzielle Bedrohung für die USA. Er will aber das Ergebnis von Verhandlungen mit den Europäern abwarten, bevor er entscheidet, ob und wenn ja, «welche weiteren Massnahmen ergriffen werden müssen». Sonderzölle würden vor allem deutsche Hersteller wie BMW, Daimler und VW hart treffen.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?