Unternehmen / Schweiz

Schwierige Schneeverhältnisse belasten Titlis-Bahnen

Analyse | Das Tourismusunternehmen hat in der Wintersaison 2018/19 trotz Besucherrekord deutlich weniger verdient.

Zuerst zu wenig Schnee, dann zu viel: Das Wetter konnte es den Titlis-Bahnen in der Wintersaison des Geschäftsjahres 2018/19 (per Ende Oktober) nicht recht machen. Infolge der schwierigen Verhältnisse im Dezember und Januar hatte die Bergbahnbetreiberin mit einem «enormen Aufwand» zu kämpfen. Das spiegelt sich im Ergebnis, das trotz Besucherrekord deutlich schwächer ausfiel als in der Vorjahresperiode. Die technische Beschneiung zum Saisonauftakt und die aufwendige Präparation der Skipisten in den schneereichen Monaten liessen die Betriebskosten überproportional steigen. In der Folge fiel der Gewinn auf Stufe Ebitda rund 20% tiefer aus. Die entsprechende Marge ging von 34 auf 28% zurück und liegt damit deutlich tiefer als etwa bei den Jungfraubahnen oder der BVZ. Unter dem Strich resultierte aufgrund höherer Abschreibungen ein Gewinnrückgang um ein Drittel auf 2,06 Mio. Fr.

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