Unternehmen / Immobilien

Spielraum für Immobilienaktien wird enger

Das Umfeld macht es schwierig, die solide operative Leistung 2016 zu wiederholen. Ihre Rolle als Dividendenpapiere werden sie weiterhin spielen.

Für die Immobiliengesellschaften klingt ein bewegtes Börsenjahr ruhig aus. Per saldo notieren die Aktienkurse nach teils erheblichen Ausschlägen in beide Richtungen rund 5% über dem Jahresstart. Damit wurde der Gesamtmarkt leicht übertroffen. Anleger können sich dank grosszügiger Ausschüttungen an einem ansprechenden Total Return freuen. Ein weiterhin anspruchsvolles Umfeld erschwert es den Gesellschaften allerdings, die solide Leistung 2016 zu wiederholen.

Der Paukenschlag der Schweizerischen Nationalbank mit der Einführung von ­Negativzinsen stoppte den Höhenflug der Immobilienaktien jäh. Es dauerte einige Monate, bis der abrupte Rückschlag verdaut war. Und die Volatilität war überdurchschnittlich. Von den Aktien der sieben Immobiliengesellschaften mit einem Portfoliowert über 1 Mrd. Fr. notieren fünf wieder über dem Ausgangskurs von Anfang Jahr (vgl. Tabelle). Gut schneiden Zug Estates und Hiag ab. Sie sind die kleinsten unter den Grossen und auch gleichzeitig die Benjamine mit drei bzw. einem Jahr Börsendasein. Dazwischen schieben sich Intershop. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?