Der SMI (SMI 9'649.91 +0.25%) ist in den nördlichen Randbereich des Schwankungskorridors eingedrungen, der sich anhand der Kursbewegungen der vergangenen Monate konstruieren lässt (blaue Fläche). Dies ist aus statistischer Sicht zwar kein Hinderungsgrund, limitiert weitere Gewinne jedoch in der Regel auf das Anstiegstempo dieses Kanals. Anleger sollten sich daher auch auf die Option einer Gegenbewegung zurück in Richtung 9760/9790 einstellen. Dort zeigen sich erstmals in näherer Umgebung gehäuft auftretende Wendepunkte des Marktes.

Im Langfrist-Chart steigt der Trend (grün) nach einer längeren Seitwärtstendenz (grau) nun wieder, doch aus dieser Perspektive scheint der Spielraum ebenfalls beschränkt zu sein: Der SMI notiert auch hier in der oberen Grenzzone des entsprechenden Bewegungskorridors (braune Fläche) und dürfte nach einer Rally von fast 2000 Punkten seit Jahresanfang überreif für Gewinnmitnahmen sein. Neue Käufe bieten vor diesem Hintergrund erst nach Zwischenkorrekturen wieder ein hinreichend attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.