Unternehmen / Industrie

Siemens und Alstom legen Zug-Geschäft nicht zusammen

Nach dem geplatzten Zusammenschluss des Zug-Geschäfts von Siemens und Alstom spekulieren Analysten über ein Zusammengehen von Alstom und Bombardier.

(Reuters) Der Zusammenschluss von Siemens und Alstom im Zug-Geschäft ist in Brüssel gescheitert – nun drängt Deutschland auf eine Reform des EU-Wettbewerbsrechts. Die Bundesregierung wolle die EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 für eine Überarbeitung der fast 30 Jahre alten Vorschriften nutzen, hieß es am Mittwoch in Regierungskreisen. Hintergrund sei der wachsende Unmut über das Vorgehen der Wettbewerbshüter in Fällen wie der geplanten Zug-Fusion. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und sein französischer Kollege Bruno Le Maire hatten sich vergeblich für den «Airbus der Schiene» stark gemacht, mit dem die Hersteller von ICE und TGV gemeinsam dem chinesischen Staatskonzern CRRC besser Paroli bieten wollten. Die EU-Kommission ließ das Argument nicht gelten und untersagte die Fusion, weil Siemens und Alstom damit zu viel Marktmacht bekämen.

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