Unternehmen / Schweiz

Siemens opfert für Sparprogramm 15’000 Stellen

Gerade erst zum Chef des Elektronikkonzerns erkoren, verkündet Joe Kaeser den Abbau von 15'000 Arbeitsplätzen. Er hatte versprochen, er wolle Ruhe in den Konzern bringen.

(Reuters) Kurz nach seinem Amtsantritt schafft Siemens -Chef Joe Kaeser Fakten: 15’000 Stellen fallen bei dem Technologiekonzern weg. Davon werden rund 5000 in Deutschland abgebaut, wie ein Konzernsprecher am Sonntag auf Anfrage sagte. Fast ein Jahr lang war die Belegschaft im Dunkeln über die letztendliche Zahl des aktuellen Stellenabbaus geblieben.

Investoren und Analysten hatten bei Kaesers Inthronisierung schnell Klarheit über seine Ziele gefordert und beklagt, das noch von Kaesers Vorgänger Peter Löscher in Gang gesetzte, sechs Mrd. € schwere Sparprogramm laufe zu langsam. Kaeser müsse die Siemensianer überzeugen, dass der Konzern grundlegend umgebaut werden müsse, um mehr Gewinn einzufahren. Kaeser hatte versprochen, er wolle nach all den Querelen vor allem Ruhe in den Konzern bringen.

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