Unternehmen / Finanz

Sie führt die kleine Hypi in die digitale Moderne

Marianne Wildi, Chefin der Hypothekarbank Lenzburg, wurde in einer Online-Umfrage von den Lesern der «Finanz und Wirtschaft» zur CEO 2018 gewählt. 

Spricht man in der Schweiz über die Digitalisierung der Banken, fällt schnell ihr Name: Marianne Wildi, Chefin der Hypothekarbank (Hypi) Lenzburg. Die Leser von «Finanz und Wirtschaft» haben die 52-jährige Aargauerin zur CEO des Jahres 2018 gewählt. Mit grossem Abstand hat sich Wildi dabei gegen neun männliche CEO-Kollegen durchgesetzt.

Seit 2010 leitet sie die Hypi (Bilanzsumme: 5,2 Mrd. Fr.) und hat die klassische Regionalbank in dieser Zeit in die digitale Moderne geführt. Unter Wildi, die ihre Laufbahn als Informatikerin bei der Hypo Lenzburg begonnen hatte, wurde die Bank zur IT-Dienstleisterin für andere Geldinstitute. Mit dem eigenen Kernbankensystem namens Finstar betreibt sie heute die Bank-IT von neun Finanzdienstleistern. «Weitere werden in Zukunft dazukommen», sagt Wildi. Daneben hat die Hypi Anfang 2018 das IT-System geöffnet, um Angebote von Fintech- und weiteren Kooperationspartnern anbinden zu können.

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