Unternehmen / Schweiz

Schweizer Aktien steigen und steigen

Die Lust auf Aktien ist ungebrochen. Der SPI erklimmt ein Allzeithoch. Die Angst vor einer Blasenbildung steigt. Experten bleiben gelassen.

Michael Griesdorf und Valentin Ade

Der Schweizer Markt schwingt sich in neue Höhen. Der Swiss Performance Index (SPI) hat am Dienstag die Marke von 10 000 Punkten überschritten. Im Monatsvergleich hat er 4% an Wert gewonnen. Seit Anfang Jahr beträgt die Performance 12%. Getragen wird der Höhenflug primär von den kleinen und mittleren Unternehmen. Aktien von Small- und Midcaps haben seit Jahresbeginn insgesamt rund 17% zugelegt. Es sind denn auch die Titel aus dem Bereich KMU, die die Liste der leistungsstärksten Werte im Schweizer Markt anführen.

Lars Kalbreier, CIO des Private Banking der Vermögensverwalterin Vontobel, hat für den Anstieg eine einfache Begründung: «Viele Investoren haben lange Zeit gewartet, halten viel Liquidität und sind jetzt vermehrt in Aktien eingestiegen», erklärt er. Zudem gebe es im Negativzinsumfeld nur noch wenige Alternativen, um eine vernünftige Rendite zu erzielen. «Überall, wo noch Renditen zu erzielen sind, fliesst das Geld hin», sagt auch Stefano Zoffoli, Chefstratege von Swisscanto Invest. So seien auch viele Anleihen-Emissionen überzeichnet. Selektion werde damit laut Zoffoli wichtiger, um die Risiken zu kontrollieren.

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