Unternehmen / Industrie

Schweiter muss sich nicht mehr neu erfinden

Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten ist die Industriegruppe auf einen einzigen Geschäftsbereich fokussiert. Langeweile kommt deswegen keine auf.

Eine Aussage, die stutzig macht: «Wir verkaufen Schönheit.» Joachim Werner arbeitet nicht etwa für den Kosmetikkonzern L‘ Oréal – sondern für das auf Verbundwerkstoffe spezialisierte Industrieunternehmen Schweiter. Der Deutsche ist oberster Verantwortlicher für das Display- und das Architektur-Geschäft in Europa. Gerade bei Letzterem geht es nicht nur um Sicherheit, sondern eben auch um Geometrie und Glanz von Gebäudefassaden.

Nicht weit von Schaffhausen entfernt, im deutschen Singen, betreibt die Schweiter-Tochter 3A Composites ihr wichtigstes Werk. Sie belegt den hinteren Teil eines weiten Industrie-Areals, etwa 1,2 Millionen Quadratmeter oder 170 Fussballfelder gross, auf dem Alusuisse einst mit Aluverpackungen für Maggiwürfel begann. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?