Unternehmen / Konsum

Richemont erfordert langen Atem

Analyse | Bei den Jahreszahlen zeigt sich, weshalb die Aktien des Luxusgüterkonzerns mittelfristig den Markt nicht übertreffen werden. Was derzeit gegen den Einstieg spricht.

Der Luxusgüterkonzern Richemont steht derzeit vor herausfordernden Aufgaben. Einerseits soll er mit den Geschäftszahlen die Investoren zufriedenstellen, andererseits versucht er sich für die digitale Zukunft fit zu trimmen. Dass dieser Spagat meist nur schwierig zu vollbringen ist, zeigt sich auch an den heute Morgen publizierten Geschäftszahlen.

Mit einem Umsatzwachstum von nahezu 27% auf nunmehr 14 Mrd. € übertraf Richemont selbst optimistische Prognosen. Allerdings war es weitgehend anorganisch getrieben. Der Zukauf der Onlineplattformen Yoox Net-a-porter (YNAP) und Watchfinder trieb allein den Umsatz knapp 20% in die Höhe. Im angestammten Geschäft legte Richemont 8% zu und lag damit auf Augenhöhe mit den Erwartungen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?