Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Die Geschichte
Unternehmen / Finanz

Raiffeisens Werk, Vincenz’ Beitrag

Die Genossenschaftgruppe ist der Inbegriff der guten Bank, bis ein machtbewusster Chef den Ruf ramponiert.

Es ist das 200. Geburtsjahr von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, und die Schweizer Ablegerin seiner Genossenschaftsbewegung steckt in ihrer grössten Krise. Im Juni 2018 stellt die Finanzmarktaufsicht (Finma) für Raiffeisen Schweiz ein vernichtendes Zeugnis aus. Es ist zu «schwerer Verletzung von Aufsichtsrecht» gekommen, der Verwaltungsrat hat die «Pflicht zur Oberaufsicht über den CEO vernachlässigt», der «potenziell eigene finanzielle Vorteile auf Kosten der Bank erzielen» konnte.

Der Angesprochene, Ex-Chef Pierin Vincenz, kommt fast zeitgleich aus der Untersuchungshaft. Ihn erwartet nächstes Jahr eine Anklage wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung. Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, wie weit sich Vincenz und die St. Galler Zentrale vom Gründungsgedanken der Bankengruppe entfernt haben. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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