Unternehmen / Ausland

Private Equity ist zu reich geworden

Die Börsenhausse beschert eine Geldschwemme. Dank massierter Beteiligungsverkäufe zahlen die Fonds den Investoren netto Geld zurück.

Die Fonds der Private-Equity-Branche machen weiterhin grosses Geld. Schon das zweite Jahr in Folge zahlen die Beteiligungshäuser mehr  an die Investoren zurück, als sie von ihren Kunden für Neuanlagen einverlangen. Das Börsenhoch erleichtert die Veräusserung von Unternehmen, die nach Jahren der Weiterentwicklung unter Private-Equity-Besitz durch Akquisitionen vergrössert, in weitere Absatzmärkte geführt oder restrukturiert worden sind.

2013 hat die Beteiligungsbranche nach Auswertungen der Publikation Preqin netto beinahe 200 Mrd. $ an Investoren geleitet. Im Dreivierteljahr 2014 sind es netto rund 90 Mrd. $. Das mittlerweile hohe Bewertungsniveau von Unternehmen erschwert das Aufspüren attraktiver neuer Übernahmetransaktionen (Buy-out Capital) und Wachstumsfinanzierungen (Venture/Growth Capital). Nettorückzahlungen aus den Fonds sind in geringerem Umfang auch schon 2011 sowie 2004 und 2005 vorgekommen.

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