Unternehmen / Ausland

Oracle enttäuscht mit Gewinnausblick

Das Cloud-Geschäft hat den Gewinn von Oracle stärker steigen lassen als erwartet. Jedoch enttäuscht der Soft- und Hardwarehersteller die Anleger mit seinem Ausblick.

(Reuters/BA) Der US-Softwareanbieter Oracle hat ungeachtet eines Quartalsgewinns und -Umsatzes über Erwartungen die Anleger mit seinem Ausblick enttäuscht. Für das gegenwärtige erste Geschäftsquartal geht der US-Softwarekonzern von einem Gewinn je Aktie zwischen 68 und 70 Cent aus. Analysten erwarten dagegen im Schnitt 72 Cent. Ein Sprecher machte den stärkeren US-Dollar für die Prognose verantwortlich. Die Oracle-Aktie legte am Dienstag im nachbörslichen Wall-Street-Handel zunächst 3,7% zu, drehte dann jedoch ins Minus und fiel um fast 5%.

Die Aktien des deutschen Konkurrenten SAP starteten am Mittwoch etwas fester in den Markt. Sie hatten vergangene Woche ein Allzeithoch erreicht, und dann leicht korrigiert. Die Anwenderkonferenz «Sapphire» in Orlando von Anfang Juni war unter Investoren gut angekommen. So kommentierte etwa Jefferies-Anlayst Vijay Anand, der Anlass habe seine Zuversicht für SAP gestärkt. SAP setzte an der «Sapphire» auf zwei aktuelle Top-Themen: Künstliche Intelligenz und Blockchain. Der vorsichtige Ausblick von Oracle konnte nun den SAP-Valoren nichts anhaben. Auch die Titel des Schweizer Bankenssoftware-Anbieters Temenos starteten freundlich in den Handel.

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