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Unternehmen / Industrie

Oerlikon: Der lange Schatten der Kanonen

Das einst grösste Schweizer Konglomerat lebt die kreative Zerstörung. Es erfindet und zerschlägt sich immer wieder neu.

Setzt ein Kamikaze-Flieger zum Sturzflug an, gibt es nur noch eine Hoffnung: die Oerlikon. Die nach dem Zürcher Quartier benannten Flugabwehrkanonen entladen im Pazifikkrieg einen Donnerhagel auf die Angreifer aus der Luft. Für die Matrosen der U.S. Navy die letzte Chance, dem Tod zu entgehen.

Beide Seiten, Alliierte und Achsenmächte, bringen im Zweiten Weltkrieg Tausende der Geschütze zum Einsatz. Die zuverlässige, robuste Waffe begründet Ruf und Aufstieg des Konzerns und dessen Patron, Emil Georg Bührle.

Der Schöpfer des einst grössten Schweizer Industriekonglomerats und seine Familie sind jahrzehntelang prägend. Erst eine ungeregelte Nachfolge beendet die Bührle-Saga in den 1990er-Jahren. Krisen, Phasen der Euphorie, Grössenwahn, Beinahkonkurse, Angriffe ausländischer Investoren und Neuerfindungen prägen das Unternehmen bis heute.

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