Unternehmen / Gesundheit

US-Zulassungsbehörde bremst Obseva

Das Pharma-Start-up will vorerst nur in Europa die Zulassung für sein vielversprechendes Mittel beantragen, das die Chance auf Schwangerschaft erhöht.

(AWP/RB) Das Biopharmaunternehmen Obseva erleidet einen Rückschlag. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat einige Vorbehalte zur letzten geplanten Studie geltend gemacht. Die Anleger reagierten zunächst nicht auf die Nachricht. An der Schweizer Börse wurden die Titel am Donnerstag gar nicht gehandelt, am Nasdaq standen sie praktisch unverändert bei knapp über 16 $.

Das Obseva-Management hat sich wegen der FDA-Intervention kurzerhand entschlossen, separate Studien für Europa und die USA durchzuführen, wie CEO und Mitbegründer Ernest Loumaye am Donnerstag an einer Telefonkonferenz erklärte. Das Unternehmen bleibt damit auf dem ursprünglichen Kurs, um Nolasiban auf den EU-Markt zu bringen. Die Substanz erhöht die Chance deutlich, dass Frauen bei künstlicher Befruchtung mit nur einer Eizelle schwanger werden. Ende 2019 wollen die Genfer den Zulassungsantrag einreichen.

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