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Unternehmen / Gesundheit

Novartis: Von Farbe zu Pharma

Sandoz, Ciba und Geigy fangen mit Medikamentenkopien an. Nun drängen sie als Novartis an die Innovationsspitze.

Der Aufstieg von Novartis zum zweitgrössten Pharma-Konzern  der Welt ist nicht vorgezeichnet. Sandoz – neben Ciba und Geigy eines der drei Vorläuferunternehmen – existiert 1917 schon 31 Jahre, als sie für die Medikamenten-Entwicklung den ETH-Chemiker Arthur Stoll einstellt. In einer Unternehmensgeschichte heisst es dazu lakonisch: «Alles deutet darauf hin, dass sich die Verwaltungsräte der Tragweite ihres Entscheids nicht bewusst waren.»

Die Anstellung ist unter «Diverses» traktandiert. Firmengründer Eduard Sandoz beklagt sich angesichts der Ausgaben für die Erforschung von Wirkstoffen schon zwei Jahre später über «unnütze Spesenvermehrung». Denn Umsatz und Gewinn kommen bis zum Zweiten Weltkrieg aus dem Geschäft mit Farben für die Textilindustrie. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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