Unternehmen / Schweiz

Martin Ebner: Man lebt nur zweimal

Der aktuelle Anlageerfolg des Investors sucht seinesgleichen. Doch anders als in den Neunzigerjahren ist nicht forscher Aktivismus, sondern persönliche Beziehungen entscheidend.

Martin Ebner ist zurück. Mit einem Gesamtwert von geschätzten 2,5 Mrd. Fr. hat sich der Investor nach dem Beinahebankrott der BZ-Gruppe im Jahr 2003 erneut ein stattliches Beteiligungsportfolio aufgebaut, das nun wieder halb so viel wert ist wie zu den Glanzzeiten Ende der Neunzigerjahre. Und dies berücksichtigt lediglich die Beteiligungen an kotierten Unternehmen wie Galenica, Temenos oder Mobilezone.

Wie in alten Zeiten steht Martin Ebner morgens nach acht zum Frühstück an einem nachgebauten Börsenring in seiner BZ Bank in Wilen und tauscht sich mit der fünfzehnköpfigen Mannschaft aus. Die Fäden laufen noch immer bei ihm zusammen. Umfassender Informationsaustausch, kurze Entscheidungswege und ein weit verzweigtes Beziehungsnetz zeichnen das heutige System Ebner aus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?