Märkte / Makro

Klein ist nicht mehr fein

Faktoren wie die schwächelnde Weltkonjunktur lasten auf der relativen Kursentwicklung der Small Caps. Eine Trendwende ist vorerst nicht zu erwarten.

Wer über die vergangenen Quartale auf kleinkapitalisierte Valoren setzte, wurde enttäuscht: Im Vergleich zu ihren grosskapitalisierten Pendants legten die Small Caps eine relativ dürftige Kursentwicklung hin – sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks. Zwar hat das Bewertungsniveau der Small Caps dadurch an Attraktivität gewonnen. Auf eine nachhaltige Renaissance der kleinen Gesellschaften zu setzen, wäre allerdings verfrüht. Denn wichtige Einflussgrössen wie die Konjunktur dürften weiterhin auf ihren Aktienkursen lasten, auch im Vergleich zu den Large Caps.

Als bedeutender Treiber hat sich über die letzten Jahre das geldpolitische Umfeld erwiesen: Begünstigt durch die monetäre Lockerung der Notenbanken (QE)  nach der Finanzkrise 2008/09 erzielten Small Caps zu Beginn eine deutliche Überrendite. Als jedoch die amerikanischen Währungshüter 2014 die Normalisierung einleiteten, kehrte sich dieser Trend im US-Aktienmarkt um. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?