Unternehmen / Finanz

Julius Bär profitiert von den starken Börsen

Trotz rekordhoher Vermögen fehlen der Privatbank Impulse. Die Aktien sind günstig.

Die Aktien der Privatbank Julius Bär sind zum Spielball der Börse geworden. Nach einem fulminanten Start ins laufende Jahr gewannen die Titel zwischenzeitlich rund 40%, haben im Verlauf des Mai aber wieder die Hälfte abgegeben. Auch 2018 wurden Investoren auf die Probe gestellt, damals brachen die Valoren im Jahresverlauf über 40% ein.

Diese Bewegungen drücken auch die Unsicherheit der Anleger aus. Erst im Februar hatte die Bank ihre mittelfristigen Ziele reduziert. Anfang April flog Bär aus dem Schweizer Leitindex SMI. Zudem sind die Kursschwankungen ein Sinnbild für die Abhängigkeit der Bank von der Entwicklung an der Börse. Das zeigte sich an der Präsentation des Jahresergebnisses. Der gute Neugeldzuwachs im vergangenen Jahr wurde von den Börsen wegerodiert. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?