Unternehmen / Ausland

US-Steuerreform lässt bei JPMorgan und Citi Kassen klingeln

Die beiden US-Grossbanken verzeichnen im zweiten Quartal ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn. Wells Fargo kann mit den Zahlen der Konkurrenz nicht Schritt halten.

(Reuters) Die grossen US-Banken strotzen vor Kraft: Die gute Konjunktur, gesunkene Steuern und steigende Zinsen kurbeln das Geschäft an. Die grösste US-Bank JPMorgan steigerte ihren Gewinn im zweiten Quartal um 18% auf 8,3 Mrd. $. «Das Unternehmen hat in diesem Quartal Rekordergebnisse eingefahren», zog JPMorgan-Chef Jamie Dimon am Freitag Bilanz. Die Citigroup erhöhte ihr Ergebnis um 16% auf 4,5 Mrd. $.

Die beiden Grossbanken profitierten nicht zuletzt von der US-Steuerreform, durch die die Körperschaftssteuer seit Jahresbeginn auf 21% von 35% gesunken ist. Zudem dreht die US-Notenbank Fed an der Zinsschraube, der Leitzins liegt aktuell in der Spanne von 1,75 bis 2%. Dank des anhaltenden Wirtschaftswachstums und der niedrigen Arbeitslosigkeit bleibt die Nachfrage nach Krediten dennoch hoch. Die Wirtschaft wachse weltweit, vor allem in den USA sei die Stimmung der Verbraucher und Firmen gut, bilanzierte Dimon.

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