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Jetzt kommen die Schnäppchenjäger

Edelmetalle: Der niedrigere Goldpreis weckt das Interesse am gelben Metall.

Daniel Briesemann

Gold verzeichnete Anfang vergangener Woche den grössten Tagesrückgang seit drei Jahren und fiel gegen Ende der Woche auf den tiefsten Stand seit vier Monaten. Das Handelsvolumen im Futures-Markt verdoppelte sich. Steigende Zinserwartungen hatten den Dollar beflügelt, nachdem sich Fed-Mitglieder ziemlich deutlich für eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank ausgesprochen hatten. In der Folge zogen die US-Anleiherenditen an, was die Attraktivität von Gold als Anlagealternative schmälerte.

Als der Goldpreis die wichtigen charttechnischen 100- und 200-Tageslinien sowie die psy­chologische Marke von 1300 $/Unze unterschritt, wurden viele Long-Positionen liquidiert, was den Preisrückgang verstärkte. Die Daten der Terminbörse bestä­tigen, dass der Preiseinbruch von Gold im Wesentlichen spekulativ getrieben war.

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