Unternehmen / Ausland

Wallstreets Gewinnmaschine gerät ins Stocken

Erste Quartalsabschlüsse aus dem amerikanischen Bankensektor fallen verhalten aus. Speziell im Trading läuft es Kolossen wie J. P. Morgan harzig.

Mittelmässig bis enttäuschend: Das ist das Fazit zu den ersten Abschlüssen der amerikanischen Grossbanken. Zu schaffen macht Wallstreets Kolossen vor allem die Ruhe an den globalen Finanzmärkten, wie die Ergebnisse von J. P. Morgan Chase und Citigroup im Investment Banking zeigen. Das anspruchsvollere Zinsumfeld drückt zudem auf die Margen im Kreditgeschäft, was im Resultat von Wells Fargo deutlich wird. Entsprechend kühl werden die Nachrichten aufgenommen.

Auf den ersten Blick sieht alles gut aus. «In einem stabilen bis sich aufhellenden Konjunkturumfeld legen wir erneut sehr solide Resultate vor», kommentiert J. P. Morgans Konzernchef Jamie Dimon den Leistungsausweis zum zweiten Quartal. Die grösste Bank Amerikas weist einen Gewinn von rund 7 Mrd. $ oder 1.82 $ pro Aktie aus, nachdem es im Vorjahreszeitraum 6,2 Mrd. $ waren. Wie üblich übertrifft sie damit die Erwartungen der Analysten. Wesentlich zur Verbesserung beigetragen hat allerdings ein einmaliger Ertrag von mehr als 400 Mio. $ aus einem Rechtsverfahren im Zug der Übernahme des 2008 kollabierten Konkurrenten Washington Mutual.

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