Unternehmen / Ausland

Intel senkt Ausblick

Der US-Chiphersteller erwartet für das Gesamtjahr tiefere Gewinnzahlen. Anleger zeigen sich enttäuscht.

(Reuters) Dem weltgrössten Chiphersteller Intel macht eine unerwartet schwache Nachfrage aus China zu schaffen. Intel-Chef Bob Swan senkte daher am Donnerstag nach US-Börsenschluss seine Umsatzerwartung für das Gesamtjahr und schickte die Aktie auf Talfahrt. Die Titel gaben im New Yorker Handel rund 10% nach.

Swan begründete die Prognosesenkung indirekt mit einem Nachfrageboom aus China im vergangenen Jahr. Wegen des Handelskonflikts zwischen den USA und China hätten sich chinesische Kunden damals mit Chips eingedeckt, um sich für mögliche Lieferbeschränkungen zu wappnen. «Damals glaubte man, dass sie weit über Bedarf bestellt haben. Aber die Erwartung war, dass sie das im Laufe des vierten Quartals 2018 und des ersten Quartals 2019 verbrauchen», sagte Swan. Das habe sich als Fehleinschätzung erwiesen. «Es wird ein weiteres Quartal dauern.»

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