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Inflationsrate im Euroraum schwächt sich ab

Die Teuerungsrate in der Eurozone entfernt sich im Mai wieder deutlich von der Zielmarke der EZB. Derweil sinkt die Arbeitslosigkeit auf den tiefsten Stand seit 2008.

(Reuters) Die Inflationsrate in der Eurozone entfernt sich wieder deutlich von der EZB-Zielmarke von knapp 2%. Im Mai ging sie auf 1,2% zurück von 1,7% im April, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag auf Grundlage einer Schnellschätzung mitteilte. Volkswirte hatten 1,3% erwartet. Damit dürfte für EZB-Chef Mario Draghi der Handlungsdruck steigen, zumal die Konjunkturaussichten für den Währungsraum wegen des sich verschärfenden US-Handelsstreits und der Brexit-Hängepartie ebenfalls unsicherer geworden sind.

Energie verteuerte sich im Mai weniger stark als noch zuletzt. Der Preisanstieg lag hier bei 3,8% nach 5,3% im April. Die Preise für unverarbeitete Lebensmittel zogen binnen Jahresfrist um 0,4% an. Im April hatte das Plus noch bei 0,8% gelegen.

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