Unternehmen / Finanz

IT-Kosten bremsen Hypo Lenzburg

Analyse | Die Aargauer Regionalbank investiert in das digitale Zukunftsgeschäft. Dadurch wird sie in diesem Jahr wohl allerdings stagnieren.

Die Chefin der Hypothekarbank Lenzburg (Hypi), Marianne Wildi, warnte noch nach einem guten Geschäftsjahr 2016, dass der Erfolg schwer zu übertrumpfen sei. Sie sollte für 2017 recht behalten. Im ersten Halbjahr konnte die Hypi den Ertrag zwar um 5,5% auf 37,4 Mio. Fr. steigern. Der Gewinn stagniert allerdings bei 9,9 Mio. Fr.

Es ist «ein Kampf um jeden Basispunkt», sagte Wildi schon Anfang des Jahres. Und auch im ersten Halbjahr 2017 schrumpfte der reine Zinsertrag der Hypi weiter. Das, obwohl die Bank ihre Bilanz vor allem via Hypothekarwachstum weiter ausgebaut hat – erstmals über die Marke von 5 Mrd. Fr. Doch da gleichzeitig der Zinsaufwand wieder einmal überproportional abgenommen hat, steht beim Zinsgeschäft unter dem Strich dennoch ein kleines Plus.

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