Unternehmen / Ausland

GE rutscht noch tiefer in die Krise

Der Industriekoloss kämpft mit operativen Problemen und ist im Visier der Behörden. Der neue CEO kürzt die Dividende.

Auf diesen Moment haben Investoren mit Spannung gewartet: Am Dienstag hat sich Larry Culp erstmals als neuer Konzernchef von General Electric zu Wort gemeldet. Was er zu sagen hatte, war nicht schön: Das 126-jährige Industriekonglomerat kämpft mit massiven Problemen im Elektrizitätsgeschäft und macht deutliche Abstriche bei der Ausschüttung an die Aktionäre. Zudem weiten die Behörden ihre Untersuchung zur Rechnungslegung des Konzerns aus.

«Nach den ersten Wochen im neuen Job ist für mich klar, dass GE fundamental ein starkes Unternehmen ist», sagte Culp, der John Flannery Anfang Oktober als CEO abgelöst hat. «Dennoch sind unsere Resultate weit von unserem vollen Potenzial entfernt», räumte er ein. Wie verfahren die Situation ist, lässt sich den Eckwerten zum dritten Quartal entnehmen. Der Umsatz nahm 4% auf 29,6 Mrd. $ ab. Nach einem Gewinn von 1,3 Mrd. $ in der Vorjahresperiode resultierte ein Verlust von 22,8 Mrd. $, wofür primär eine Wertberichtigung in der Stromsparte verantwortlich ist. Eine Prognose für das laufende Quartal gibt der Konzern nicht ab.

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