Unternehmen / Ausland

Fussballausrüster schenken sich nichts

Adidas gehört das Momentum. Nike kämpft ungewohnt mit Schwächen. Puma kommt als Aussenseiter voran.

Drei Tage noch dauert es bis zum Ankick der Fussball-Europameisterschaft in Frankreich. Für die Sportartikelhersteller hat das Turnier schon lange begonnen – und es wird auch nicht mit dem Final am 10. Juli beendet sein. Adidas, Nike und Puma investieren grosse Summen in das Milliardengeschäft Fussball. 20 der 24 Teams, die an der Uefa Euro 2016 teilnehmen, werden von diesen drei Herstellern ausgerüstet.

Auf dem weltweiten Sportartikelmarkt, der von Euromonitor auf 270 Mrd. $ geschätzt wird, sind die Plätze klar verteilt. Nike führt mit deutlichem Abstand vor Adidas. Zu Puma (und der US-Gesellschaft Under Armour, die im Fussball keine Rolle spielt) klafft dann eine grosse Lücke. Im Fussball sind die Unterschiede geringer. Marktführer Adidas kommt auf 2,1 Mrd. € Umsatz, US-Konkurrent Nike nach starker Aufholjagd in Europa auf knapp 2 Mrd. €. Adidas möchte auch 2016 als Sieger vom Fussballplatz gehen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?