Unternehmen / Ausland

Für Sportartikler beginnt ein Supersportjahr

Fussball-EM in Frankreich und Olympische Spiele in Brasilien: 2016 bietet ideale Schaufenster. Nike, Adidas und Co. stehen in den Startblöcken.

Die Sportartikelbranche reiht Rekord an Rekord. Das wird sich 2016 nicht ändern. Im Gegenteil: Zwei Ereignisse mit grosser Breitenwirkung lassen einen zusätzlichen Schub erwarten, die Fussball-Europameisterschaft in Frankreich und die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro. Titelkämpfe sind für Athleten und Ausrüster gleichermassen Höhepunkte, die ihren Markt- respektive Markenwert je nach Ausgang steigern oder sinken lassen.

Der weltweite Sportartikelmarkt wird auf 270 Mrd. $ geschätzt. Allein in Nordamerika, dem grössten Markt, werden gemäss Marktbeobachter Euromonitor jährlich 90 Mrd. $ umgesetzt. Mit einer angenommenen Umsatzzunahme von 12% haben die Grossen der Branche 2015 bewiesen, dass sie auch in schwierigen Konjunkturphasen zu wachsen vermögen. Das gelang, anders als etwa im Luxusgütersektor, auch in China, wovon Nike (plus 24% Umsatz im Zeitraum September bis November) und Adidas (Umsatzrekord mit über 2 Mrd. €) profitierten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?