Unternehmen / Schweiz

Frauen in Topjobs auf dem Vormarsch

Die Gender Diversity in Schweizer Unternehmen verbessert sich, ist aber immer noch weit von den Vorgaben der Aktienrechtsrevision entfernt.

Immer mehr Frauen schaffen es in Schweizer Unternehmen auf Spitzenpositionen. Der Frauenanteil steigt sowohl in den Geschäftsleitungen wie auch in den Verwaltungsräten der hundert grössten privaten Arbeitgeber des Landes. Mehr weibliche Topkader gibt es auch in der öffentlichen Verwaltung. Interne Beförderungen von Frauen in Spitzenjobs sind auf dem Höchststand. Die Gender-Diversity-Pipeline, die den Anteil weiblicher Nachwuchskräfte zeigt, wird breiter. Die Ausländeranteile im Topkader scheinen eingependelt. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der neuesten Ausgabe des Schilling Report.

Nach einem Rückgang auf 7% 2017 ist der Frauenanteil in den Geschäftsleitungen im vergangenen Jahr auf 9% gestiegen. Die Unternehmen beriefen dabei für 18% der offenen Geschäftsleitungsposten Frauen. 2017 lag dieser Wert bei 8%. Damit sassen im vergangenen Jahr in knapp der Hälfte der Gesellschaften (49%) Frauen in der Geschäftsleitung. 2017 hatten erst 41% der Unternehmen mindestens ein weibliches Geschäftsleitungsmitglied. «Nach wie vor bleibt ein ausgewogener Gender-Mix in den Geschäftsleitungen ein Generationenprojekt», sagt Guido Schilling, Führungskräftevermittler und Herausgeber des Report.

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