Unternehmen / Finanz

Fehlstart von UBS und CS

Das erste Quartal der Schweizer Grossbanken wird schlecht. Für das Gesamtjahr bedeutet das nichts Gutes. Die Aktionäre dürfen nicht allzu viel erwarten.

Es reichten wenige Worte, um die Befürchtung zur Gewissheit werden zu lassen. Es sei eines «der schlimmsten Erstquartale der jüngsten Geschichte» gewesen, sagte UBS-Chef Sergio Ermotti an einer Konferenz von Morgan Stanley zur Wochenmitte. Der Ertrag der grössten Bank der Schweiz sei im Investment Banking rund ein Drittel eingebrochen, in der grössten Division, der globalen Vermögensverwaltung, liegen die Einnahmen rund 9% unter der Vorjahresperiode.

Mit seinen Aussagen schickte Ermotti nicht nur den Aktienkurs der eigenen Bank auf Talfahrt, sondern bewegte den ganzen Sektor abwärts. So reagierten auch die Titel der Konkurrentin am Paradeplatz, Credit Suisse, negativ. Die Grossbanken dämpften bereits vor Wochen während ihrer Präsentationen der Geschäftsergebnisse für 2018 die Erwartungen an den Jahresbeginn.

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