Unternehmen / Schweiz

Es wird wieder investiert

Schweizer Unternehmen erhöhen die Kapitalausgaben. Das hat Konsequenzen für die Anleger.

SFS ist im Investitionsfieber. Mehr als 100 Mio. Fr. hat der Metallverarbeiter aus dem Rheintal vergangenes Jahr in neue Produktionsstätten und Zukäufe investiert. Das sind knapp 7% des Umsatzes und so viel wie noch nie (vgl. Grafik 1).  SFS ist kein Einzelfall. Dank der fortschreitenden Konjunktur in Europa könnte 2018 in der Schweiz zum Jahr steigender Investitionen werden – mit Auswirkungen auf die Gewinnmarge und die Dividendenentwicklung der Unternehmen.

Die Konjunkturentwicklung habe viele Schweizer Gesellschaften überrascht, sagt Panagiotis Spiliopoulos, Chefanalyst der Bank Vontobel. «Sie stehen nun teilweise vor einem Kapazitätsproblem», sagt er. Dies zeige sich auf aggregierter Ebene aber auch bei einzelnen Industrien. «Insbesondere kleine und mittelgrosse Zykliker sind davon betroffen.» Das kann Investitionen in Maschinen aber auch ins Personal notwendig machen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?