Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Corporate Governance
Unternehmen / Finanz

Die Rechtsform einer KB spiegelt sich im Kurs

Valoren von Kantonalbanken sind beliebt, aber das Mitspracherecht ist gering.

Beteiligungspapiere von Kantonalbanken sind begehrt. Eine sechsstellige Zahl an Investoren hat Valoren von einer oder mehreren der elf kotierten Kantonalbanken in ihrem Portefeuille. Die Berner KB gehört mit ihren über 65 000 Anteilseignern sogar zu den Top Ten der Schweizer Unternehmen mit dem breitesten Aktionariat.

Die Generalversammlung einer Kantonalbank gilt besonders in der Deutschschweiz vielerorts als Highlight des gesellschaftlichen Lebens. So muss beispielsweise die Jahresversammlung der Basellandschaftlichen KB jeweils doppelt an zwei aufeinanderfolgenden Abenden durchgeführt werden, weil es in der Region keine Halle gibt, die die 8000 Teilnehmenden aufnehmen könnte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Peter W. Ulli 04.11.2013 - 19:47

Von wegen Stimmenmehrheit bei allen Kantonalbanken, ich schlage vor der Verfasser dieses
Artikels prüft seine Aussage nochmals was die Zuger Kantonalbank angeht

Peter W. Ulli 07.11.2013 - 08:53

Ja genau das meine ich – wenn sich eine Bank eine Stimmrechtsbeschränkung auf 20 % auferlegt,
dann hat sie eben nicht mehr die Stimmenmehrheit, ausser diese Beschränkung würde aufgehoben.
Somit ist nach meiner Meinung die Zuger KB die einzige KB, wo die Aktionäre wirklich etwas zu
sagen haben und Einfluss ausüben können.