Märkte / Makro

Die Inflation kommt auf leisen Sohlen

Seit Jahren prognostizieren Ökonomen anziehende Preise – vergebens. 2018 könnte sich dies nun ändern. Was wären die Konsequenzen für die Anleger?

Wer kennt sie nicht, die Wimmelbücher von Martin Handford? Darin muss man den Protagonisten Walter – ausgestattet mit Brille, Mütze und rot-weissem Pullover – jeweils in einer Menschenmasse ausfindig machen. Sei es auf einem gut frequentierten Marktplatz oder am Strand. Oft meint der Leser, Walter erblickt zu haben – nur um sogleich enttäuscht zu werden.

Ähnlich ist es in den vergangenen Jahren den Ökonomen ergangen, welche vor höheren Preisen und Zinsen warnten. Kaum glaubten sie, klare Inflationssignale gesehen zu haben, entpuppten die sich als Trugbild. Doch diesmal scheinen alle Zutaten für die Reflation vorhanden: Die globale Wirtschaft brummt wie selten, die Rohstoffpreise steigen seit Monaten, die Arbeitslosigkeit fällt allenthalben – und zusätzlich kurbeln die USA mit ihrer Steuerreform die Nachfrage kräftig an. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Andreas Ochsenbein 02.02.2018 - 17:48

“Seit Jahren prognostizieren Ökonomen anziehende Preise – vergebens.”
Wunderbare Formulierung. Genau so ist es.