Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 5. Juli 2017

Die Themen: Sinn und Unsinn von Aktienrückkäufen, Clariant fängt Feuer, Kühne und die Cashreserven und die hohe Qualität bei Schweiter.

«Man soll nur Städte besuchen, die man schon kennt, wie man auch Bücher besser gleich zum zweiten Mal lesen sollte.»
Hans Weigel
österreichischer Schriftsteller (1908–1991)

Lieber Investor

Sind Aktienrückkäufe sinnvoll? Diese Frage wird mir oft gestellt. Spätestens seit der Ankündigung von Nestlé von letzter Woche – der Konzern will eigene Aktien im Wert von 20 Mrd. Fr. zurückkaufen – ist sie wieder aktuell. Meine Antwort ist jeweils: Es kommt darauf an.

Besitzt ein Unternehmen überschüssige Barmittel, kann das Management eine Mischung aus vier Dingen damit tun: in Wachstum investieren, horten für schlechtere Zeiten, Dividende ausschütten oder eigene Aktien zurückkaufen. Überschüssige Mittel gehören den Aktionären – und nach meiner Erfahrung ist es selten gut, wenn Manager auf allzu üppigen Mitteln sitzen. Denn sie stellen nicht selten Dummheiten damit an. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?