Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 19. November 2016

Die Themen: Eine Frage der Grösse, Galenica bleibt attraktiv, Ackermann als Banker, eine neue Ascom und kein Spielraum bei Swisscom.

«Der einzelne Investor sollte immer wie ein Investor agieren, nicht wie ein Spekulant.»
Benjamin Graham (1894 - 1976)
Vater der Wertschriftenanalyse und des Value-Ansatzes

Lieber Investor

Zählt Grösse? In welchem Lebensbereich auch immer diese Frage gestellt wird – die Antworten sind kontrovers. Nicht anders ist es mit Gross und Klein an den Börsen. Gemeint sind die grosskapitalisierten Werte, in der Schweiz also im Wesentlichen die SMI-Aktien, gegenüber den kleinkapitalisierten. Nimmt man nur den Index, hat es dieses Jahr ein grossen Unterschied ausgemacht, ob man auf SMI-Werte oder auf die anderen setzte. Der SMI hat 10% verloren, der SPI ex SMI  bislang 6% gewonnen.

Zahlreiche Anleger setzen ausschliesslich auf kleinkapitalisierte Werte. Im Gegensatz zu den Titeln multinationaler Konzerne werden ihre Aktien – wenn überhaupt – nur von wenigen Banken analysiert. Darum lassen sich häufiger Aktien finden, die unter ihrem Wert handeln. Auf der anderen Seite gilt das Small- und Mid-Cap-Segment als riskanter, denn die Liquidität ist eingeschränkt. Um eine grössere Position auf- oder abzubauen, dauert es länger, das gefällt nicht allen. Die mangelnde Liquidität führt auch dazu, dass der Kurs herumgeworfen werden kann. Die PS der Graubündner Kantonalbank zeigen, wie kleine Werte auf Nachfrageänderungen reagieren können. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?